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Ferienuniversität Kritische Psychologie
kritik. macht. handlungsfähigkeit.
Die Ferienuniversität Kritische Psychologie bedeutet 5 Tage Ferien, um sich Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu nehmen: Nachdenken, Diskutieren, Lesen, Streiten für ein besseres Leben und Ausspannen.
Die Ferienuni wird veranstaltet von der Fachschaftsinitiative (FSI) Psychologie (FU, Berlin), dem AStA FU (Berlin), der Gesellschaft für subjektwissenschaftliche Forschung und Praxis (GsFP) und der Assoziation Kritische Psychologie.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Aktuelle Informationen finden sich auf der Website der Ferienuni.
Neuerscheinung
Kinder. Der Sammelband "Kinder" befasst sich unter anderem mit den Themen Kinder und Macht, Kinder und Grenzen, Kinder und Erziehung, Kinder und ihre Rechte, "normale" Kinder, Kinderprobleme und Problemkinder.
Mit diesem Sammelband startet eine kleinformatige Grundlagenbuchreihe texte kritische psychologie. Weitere Informationen zum Buch finden sich hier.
Neuerscheinung
Das FKP 54 beschäftigt sich u.a. mit den Themen "Pädophilie", forensischer Psychologie, Praxisforschung, Integration, Lernen.
Das Forum Kritische Psychologie (FKP) ist der Ort, in dem Debatten um aktuelle kritisch-psychologische Diskussionen organisiert werden.
Neuerscheinung
"Abstrakt negiert ist halb kapiert. Beiträge zur marxistischen Subjektwissenschaft - Morus Markard zum 60. Geburtstag"
Im Juni 2008 ist die Festschrift für Morus Markard erschienen. Sie versammelt Beiträge von Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Generationen zu Praxisverhältnissen, Geschichte der Kritischen Psychologie, Kritik der gegenwärtigen Psychologie und Methodenfragen.
Weitere Informationen...
Nachrichten
Mehr ist mehr! - Mit einer Buch-Prämie können sich Noch-Nicht-AbonenntInnen des Forum Kritische Psychologie zum Abonnement entscheiden.
Neu hier? Dann lohnt sich der Blick in das neu entstandene Archiv!
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Neuerscheinung
Die 3., korrigierte Auflage des Buches von Morus Markard (Argument Verlag): Einführung in die
Kritische Psychologie. Morus Markard zeichnet nach, wie die marxistische Subjektwissenschaft entwickelt wurde. Diese will Möglichkeiten auf den Begriff bringen, die
verkannt und behindert werden.
Es wird dargestellt, wie eine emanzipatorische Perspektive zu gewinnen ist, welche konkreten Probleme sich dabei ergeben und welche Aufgaben sich für eine Weiterentwicklung
der Kritischen Psychologie stellen.
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Neuerscheinung
Zwischen Anpassung und Ausstieg
Perspektiven von Beschäftigten im Kontext der Neuordnung Sozialer Arbeit.
Aus der Reihe: Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit Bd. 5
Der neoliberal inspirierte Strukturwandel des Sozialstaats in Deutschland bedeutet für die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit grundsätzlich neue Rahmenbedingungen.
Ulrike Eichinger rekonstruiert den (trans-)nationalen Entwicklungsprozess des Wandels und die zentralen Herausforderungen aus Sicht von PraktikerInnen auf Basis qualitativ-empirischer Daten.
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Neuerscheinung
Jugendliche Intensivtäter/innen
Kriminelle Karrieren und Präventionsmöglichkeiten aus Sicht der betroffenen Subjekte
Mittlerweile ist der Begriff »Intensivtäter« in die Alltagssprache eingegangen und wird als Reizwort in der Boulevardpresse verwendet, um Ängste der Bevölkerung aufzugreifen und weiter zu schüren.
Vor dem theoretischen Hintergrund Kritischer Psychologie, in Auseinandersetzung mit kriminologischen Theorien und gestützt auf Interviews mit jugendlichen Insassen des Berliner Strafvollzugs liefert Lorenz Huck Argumente gegen
personalisierende und individualistische Deutungen mehrfacher strafrechtlicher Auffälligkeit.
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Viele Texte der Kritischen Psychologie sind nicht mehr frei verfügbar oder nur unter Mühen auffindbar. Dem soll das Projekt Digitalisierung abhelfen.
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Die Kritische Psychologie entstand aus der Studentenbewegung und den in dieser Zeit angestellten Überlegungen zum Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft. Mit der Überschreitung "binnenwissenschaftlicher" Fragen und im Zusammenhang einer "tiefgreifenden gesellschaftspolitischen und weltanschaulichen Umorientierung" (Holzkamp 1985) wandte sie sich auch gegen eine Psychologie als Herrschaftswissenschaft und die "Psychologisierung" gesellschaftlicher Widersprüche.
Die Kritische Psychologie versteht sich nicht als einzelwissenschaftliche Theorienrichtung oder "Schule", sondern vertritt einen paradigmatischen Anspruch insofern, als sich ihre Kritik überall dort gegen den psychologischen mainstream richtet, wo dieser mit unausgewiesenen kategorialen Grundlagen und dem "Primat der Methode vor dem Gegenstand" folgend, notwendig widersprüchliche Ergebnisse hervorbringen muss.
Um die kategorialen Grundlagen der Psychologie überhaupt angemessen diskutierbar zu machen, hat die Kritische Psychologie ihre Begrifflichkeit aus der historischen Rekonstruktion des Psychischen gewonnen und damit erstmals eine der Aktualempirie vorgelagerte Ebene der Auseinandersetzung eröffnet.
Methodologische Folge dieser Vorgehensweise ist eine veränderte Forschungsperspektive: Gegenstand subjektwissenschaftlicher Forschung ist nicht das Subjekt, sondern dessen Welt, wie sie von ihm empfindend, denkend und handelnd erfahren wird.
Für einen weitergehenden Einstieg sei an dieser Stelle auf den Vortrag "Die Entwicklung der Kritischen Psychologie zur Subjektwissenschaft - Theoretische und methodische Fragen" von Morus Markard hingewiesen. Abgedruckt wurde dieser Vortrag u.a. in der Sonderpiranha, einer Zeitschrift Studierender am Institut für Psychologie an der FU Berlin, in der sich verschiedene Lehrende zur Kritischen Psychologie und kritischer Wissenschaft geäußert haben.
Wir hoffen mit diesen Seiten alten und neuen Interessierten ein Forum zur Information und Diskussion zu geben. Die Breite verschiedenster Diskussionsstränge innerhalb der Kritischen Psychologie soll hier ebenso ihren Platz haben wie die Probleme der Praktiker, die sich mit dem Instrumentarium das eine (kritische und marxistisch-fundierte) Psychologie zu bieten hat, in den Widersprüchen des Alltags zurechtfinden müssen.
Diese Internetseiten werden vom Vorstand der Gesellschaft für subjektwissenschaftliche Forschung und Praxis in Zusammenarbeit mit Johannes Geffers (Webadministration) betreut.
Aktuelle Diskussionen in und um die Kritische Psychologie werden u.a. in der Mailingliste der Kritischen Psychologie geführt.
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letzte Aktualisierung: 15. Juli 2010
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